Dies und Das

 

Ein lieb und nicht so ganz ernst

gemeinter Hilferuf und

 

Eltern - Ratschlag

 

 

1. Unser Kind spielt nur beim B.F.C. Germania 1888, weil noch keine Angebote aus anderen Vereinen vorliegen, Sie betrachten die Vereinzugehörigkeit einfach nur als Durchgangsstation und warten auf Topangebote von anderen Spitzenclubs.

2. Ohne Zweifel ist unser Kind der BESTE Spieler in seiner Mannschaft. Er wird nur von den anderen Mitspielern nicht verstanden. Sorgen Sie dafür, dass jeder in Ihrer Nähe dies mitbekommt.

3. Wir als Familie legen großen Wert darauf, dass unser Schützling sich für den einzig wahren Fußballer hält, seine Mitspieler werden halt nur geduldet, sind aber bei weitem technisch nicht so beschlagen.

3. Wenn der Trainer in seiner Mannschaft Ihren Sprössling auf Auswechselbank setzt, ist er (der Trainer) ein Dummkopf und hat keine Ahnung - und dies müssen Sie ihm und dem gesamten Umfeld in deutlichen Ansprachen klarmachen.

4. Im Spielbetrieb diskutieren sie kräftig mit dem Schiedsrichter, schließlich sehen Sie an der Linie alles besser als er. Der Schiedsrichter wird schnell ein Einsehen haben und dementsprechend Ihren Anforderungen folgen und sofort seine Sichtweise ändern.

5. Versprechen Sie Ihrem Kind für jedes Tor 5 Euro, das fördert den Offensivfußball und stärkt ungemein den Zusammenhalt der Mannschaft.

6. Laufen Sie am Spielfeldrand immer auf Ballhöhe, so können Sie das Spiel am besten kontrollieren und die Spieler und den Trainer lautstark auf ihre Fehler aufmerksam machen, die ja alle sowieso keine Ahnung haben.

7. Erklären Sie Ihrem Schützling, das er auf Sie hören soll und nicht auf die unqualifizierten Hinweise des Trainers, denn schließlich trägt nur Ihr Kind das Sieger - Gen in sich

8. Sie wissen, Ihr Jugendtrainer ist eigentlich ganz nett hat aber sonst keine Ahnung vom Fußball. Machen Sie ihm und seinem Umfeld dies gelegentlich klar und sagen Sie ihm, dass Ihr Kind nie auf die Ersatzbank gehört. weil es ja zu Höheren berufen ist.

9. Sichten Sie rechtzeitig am besten gleich nach Vereinseintritt die Transferangebote für Ihre Kind, denn schließlich sind viele Klubs an eine Verpflichtung für Ihr Kind interessiert und für einen Wechsel gibt es vielleicht eine Monatskarte, eine Fußballausstattung oder andere Versprechungen und das ist doch in der heutigen Zeit schnell verdientes Geld oder

10. Betrachten Sie den Mannschaftssport immer als Mittel zum Zweck und interpretieren Sie Ihre Träume und Wünsche auf bisher nicht erreichte sportliche Ziele auf Ihr Kind über ....oder aber

...noch besser:
unterstützen Sie uns in der Jugendabteilung und werden einfach Jugendtrainer oder Betreuer , das hilft garantiert, alle obigen Fehler zu vermeiden und ändert ungemein die Sichtweise.

Nun mal Spaß beiseite  

 

Das Fußballspiel der Kinder und Jugendlichen ist völlig anders als Aktivfußball !

Im Aktivfußball steht der Erfolgsgedanke absolut im Vordergrund und nur der Erfolg zählt. Kinder und Jugendliche dagegen spielen Fußball, um Fußball zu lernen und sich zu verbessern.

Nur durch Spaß und Freude am Fußballspiel entwickeln sich Kinder und Jugendliche weiter. Das Fußballspiel gegen andere Mannschaften sollte dem Trainer und allen anderen Erwachsenen nur dazu dienen, eine momentane Standortbestimmung der eigenen Mannschaft zu haben. Der dadurch gezeigte Könnensstand des Juniors dient dem Trainer für die weitere Trainingsplanung.

Fußballspielen zu erlernen oder sich zu verbessern, sind nicht Sache eines Spieltages, sondern geschehen über Entwicklungsstufen (körperlich, seelisch, technisch) über Jahre hinweg.

Was bedeutet ein Spieltag im Laufe einer Entwicklung von über 10 Jahren? Wissen Sie noch, wie Ihr Junior vor einem Jahr gegen den FC XY gespielt hat? Welche Bedeutung hat dieses Ergebnis heute? Ist es nicht viel wichtiger, wie sich Ihr Nachwuchs in diesem Jahr weiterentwickelt hat?

Viele Eltern und Trainer sind emotional sehr stark am Spielgeschehen beteiligt. Oft wird ihre Enttäuschung in das Spiel (zum Spieler) gerufen. Welche Auswirkungen hat dieses Verhalten?

* Fehler können nicht mehr vermieden werden, weil sie schon passiert sind.
* Unsachliche und emotionale negativ eingefärbte Zurufe verstärken beim Spieler Ängste und Aggressionen.
* Lassen sich Anbrüllen und Anschreien durch Erwachsene und Trainer mit Spaß und Freude am Fußball vereinbaren?
* Viele Köche verderben den Brei! Der Trainer ist für das Sportliche zuständig, er ist Ihnen aber sehr dankbar, wenn Sie ihn bei den vielfältigen organisatorischen Aufgaben und Fahrten zu Auswärtsspielen unterstützen!
* Kinder und Jugendliche sind KEINE Nationalspieler! Welche Fehler passieren in der Bundesliga ?
* Fehler müssen in vielen Trainingseinheiten ausgebügelt werden, aber NICHT am Spieltag!
* Unterstützen Sie Ihre Kinder durch Anfeuern und Aufmunterungen!
* Behalten Sie Enttäuschungen in unmittelbarer Verbindung mit dem Fußballspiel für sich; wir als Erwachsene müssen besser damit umgehen können als die Junioren!
* Helfen Sie ihren Kindern bei der Fehlerbewältigung, sprechen Sie zu einem angemessenen Zeitpunkt darüber! Kritisieren Sie konstruktiv die Sache, nicht die Person; versuchen Sie, gemeinsam Verbesserungsmöglichkeiten zu finden!
* Tragen Sie durch Ihr Verhalten dazu bei, dass Ihr Nachwuchs Spaß, Freude und Begeisterung durch Fußball erlebt - und nicht Frust, Enttäuschung und Angst.

Noch ein Tipp zu Ernährung !

Ernährungstipps für den Fußballer
Oft stellt sich die Frage, wie man sich vor einem Training optimal ernährt. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, einige wesentliche Aspekte zu beachten. Vor dem Training sollte man kein Essen zu sich nehmen, das im Magen lange verweilt (z. B. kein fettiges Essen wie Fleisch). Es wirkt sich negativ auf das Training aus, wenn der Körper zu viel Energie für die Verdauung verbrauchen muß. Am Besten ist kohlenhydratreiches Essen, das ca. 2 - 4 Stunden
vor dem Sport eingenommen werden sollte.

Vor dem Sport sollten langkettige Kohlenhydrate wie Nudeln, Reis, Getreideflocken, Brot und Kartoffeln als langfristige Energiespender zu sich genommen werden. Kurzkettige Kohlenhydrate wie Bananen, Schokolade oder Cola sollten erst gegen Ende eines Trainings oder Wettkampfes eingenommen werden. Der Zucker schießt zwar schnell ins Blut
und es erfolgt ein Leistungsschub, doch kurz darauf korrigiert das Insulin den hochgeschnellten Blutzucker wieder nach unten, sogar noch unter das Anfangsniveau.

Die Magenverweildauer einzelner Speisen kann man anhand der folgenden Tabelle ablesen:

Zeit / Nahrungsmittel

bis 30 Minuten : Honig, Traubenzucker

30Min. bis 1Std.: Tee,Mineralwasser,Mineralgemische,
Kaffee, Buttermilch

1 - 2 Stunden : Milch, Kakao, Joghurt, Weichkäse, Weißbrot, Eier, Reis, Kartoffelpüree

2 - 3 Stunden : Kartoffeln, mageres Fleisch, Gemüse, Bananen

3 - 4 Stunden : Huhn, gegrilltes Kalbfleisch, Schwarzbrot, Käse, Obst, Salat, Bratkartoffeln Schinken

4 - 5 Stunden : gebratenes Steak, Braten, Hering, Erbsen, Linsen

5 - 6 Stunden : Gurkensalat, Thunfisch, Speck, Schweinebraten, Pilze

6 - 8 Stunden : fettes Fleisch, Gänsebraten, Grünkohl, Ölsardine

Pages to the People

Besucher Besucherzaehler